Ein kleines Weindorf mit gerade mal 1.700 Einwohner wurde von der Flutkatastrophe Mitte Juli besonders schwer getroffen: Dernau.

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 wurde das kleine beschauliche Örtchen hart von den Wassermassen getroffen. 540 von 650 Gebäuden sind mehr oder minder beschädigt worden. Besonders erschwerend kommt noch hinzu, dass die Infrastruktur für Wochen abgeschnitten war und auch die Brücke über die Ahr zerstört wurde.
Mittlerweile sind fünf Monate vergangen und das gesamte Dorf arbeitet an dem Wiederaufbau und kämpft gemeinsam um die Rückkehr zur Normalität. Nur so gelingt es den Bewohnern die Katastrophe auch mental zu verarbeiten.

Um diesen Kampf und den Wiederaufbau leisten zu können, benötigt Dernau dringend finanzielle Unterstützung und diese erhält sie auch von der MEN. Es ist der Belegschaft ein großes Anliegen die Dorfgemeinschaft beim Wiederaufbau zu bestärken und deshalb hat man sich dazu entschlossen, Geld zu spenden. Die finanziellen Mittel, die eigentlich wieder in das jährliche Dankeschön an die Mitarbeiter der MEN fließen sollten, wurden aufgestockt und so kann dem Förderverein „Zukunft-Dernau e.V.“ eine Summe von € 12.000,00 übergeben werden.
Damit kann die Instandsetzung vielleicht ein bisschen schneller vorangehen und alle Dernauer*innen wieder etwas positiver in die Zukunft blicken.

FOTO: Von links nach rechts: Ingrid Naekel-Surges, Förderverein „Zukunft-Dernau e.V“, Cornelia Abendroth, Betriebsratsvorsitzende MEN, Alfred Sebastian Ortsbürgermeister Dernau und Matthias Aulmann, Betriebsratsmitglied der MEN.